MPG goes America

Day 1 (12. Oktober)

von Frank Borchert und Cornelia Kläsener


Amsterdam Schiphol,  6:15 Uhr – Das Abenteuer beginnt.

29 MPG-SchülerInnen und ihre zwei Lehrer und GAPP-Koordinatoren Frank Borchert und Cornelia Kläsener treffen sich zum Einchecken für den langersehnten Flug nach Florida. Sind alle da? Aufstellen in Zweierreihen – wie im Kindergarten, aber anders geht es nicht im quirligen Terminal.

Alle sind sehr aufgeregt. Da wird schon mal beim Einchecken bei den „Kiosks“ die Hausnummer in den USA zur Postleitzahl.
Die besorgte Frage folgt sofort: „Und was jetzt, werde ich in Atlanta Probleme haben?“
„Nein, nein, alles ist gut“.
Das aufzugebende Gepäck ist teilweise am Limit. Das bedeutet Umpacken aufs Bordgepäck.
Ein Abschiedsfoto wird gemacht mit fast 30 Handys.

Dann geht es endlich los. Alle verabschieden sich, und es gibt einige Abschiedstränen (mehr von den Eltern????, denn die Schüler sind zu aufgeregt). Wir machen uns auf den Weg zur Security.

Vor dem Erreichen der Security gibt es noch ganz wichtige Fragen zu klären: „Muss der Computer an oder aus sein?“ „Wohin kommen die Flüssigkeiten?“ „Kann die Schokolade im Handgepäck bleiben?“ „Soll das Handy im Handgepäck bleiben oder lieber herausgenommen werden?“
Nach dem Security Bereich sind immer noch alle 29 da – Gott sei Dank!
Danach müssen alle noch zur Beantwortung von Sicherheitsfragen zu E1 und dann weiter zum Gate, wo kaum noch Zeit vor dem Boarden bleibt.

Pünktlich um 8:30 Uhr startet Delta Airlines Flug 71 in Richtung Atlanta. Viele Passagiere und die FlugbegleiterInnen nehmen die große Gruppe von Schülerinnen und Schülern wahr.
Beim Durchgehen durch die Reihen werden wir alle angesprochen.

Es gibt viele wohlwollende und nette Kommentare wie „3½ Wochen Florida, toll, was für eine Gelegenheit! Was ist das denn das für ein Programm?“
Wir erklären geduldig und zweisprachig: „Wir sind mit GAPP unterwegs, einem Programm der deutschen und amerikanischen Regierung“. „Da möchte man noch mal Schüler sein!“, hören wir.
Der Neunstundenflug vergeht durch die vielen Gespräche, Musikhören, Filmeschauen und die drei servierten Mahlzeiten dann doch schneller als gedacht.

Atlanta Hartsfield International

11:45 Uhr Ortszeit. Wir sind gerade gelandet und die große Hürde der Immigration steht an. Es heißt Fingerabdrücke zu geben, ein biometrisches Foto wird gemacht, und es müssen viele Fragen beantwortet werden.
Die Schlange wird immer länger.
27 Schüler stehen nach einer Stunde und nach Zweierreihe und Zählen am Gepäckband.
„Wer fehlt noch???“  Dann sind alle da.
Mit dem Gepäck gehen wir durch den Zoll, geben das Gepäck wieder auf. 29 SchülerInnen brauchen die Bordkarten für den Weiterflug. Es braucht etwas Überzeugungskraft, das direkt bei der Gepäckaufgabe zu erledigen. Wir fragen erst mal vorsichtig nach: „We have a group. Can you  please check them in here?“
Dann erscheinen die SchülerInnen wie aus dem Nichts, und man ist erstaunt.
„Oh my, that is a big group!“ Aber sechs Airline-MitarbeiterInnen kümmern sich rührend um uns. Es geht weiter – wieder durch Security, und zwei Stunden nach der Ankunft sind wir endlich aus dem Sicherheitsbereich heraus im Terminal.
Zweierreihe – neues Zählen und Foto für die Eltern. Dank WhatsApp wird alles alles schnell übermittelt.

Die „Kinder“ bekommen 10 Dollar „Begrüßungsgeld“ für den Stopp und die wichtige Anweisung: „Um 15 Uhr treffen wir uns genau wieder hier!“

Atlanta Hartsfield ist der größte Flughafen der Welt mit sieben Terminals. „Genau wieder hier“ ist wichtig.

Alle marschieren los zu Subway oder gehen einen Burger kaufen.

15 Uhr

Zweierreihe, Zählen, Fahrt mit dem Zug zu Terminal A. Wir sind etwas besorgt: „Bitte vergesst nicht im Terminal A auszusteigen, bei der nächsten Station ist das Terminal T und da müsste man wieder durch die Sicherheitskontrolle“. Alles klappt. Jeder ist da und wir laufen zum Gate und boarden kurz danach. Der Weiterflug beginnt – Ah!, nur noch eine Stunde bis Tampa. Bald sind wir da.

17:30 Uhr, Tampa Airport

Die Aufregung steigt. Eine kurze Shuttlefahrt und endlich sind wir da! Sagt da wirklich einer unserer sonst so coolen Schüler: „Ich bin so aufgeregt!“? Zweierreihe, Zählen. Wir müssen nur noch kurz mit dem Shuttle fahren.

Im Ankunftsbereich

Wir laufen in die Ankunftshalle hinaus und sehen in der Entfernung eine Riesengruppe stehen.

Welcome to Florida!

Die GAPP-Eltern, SchülerInnen und BetreuerInnen warten mit Bannern, Luftballons und Welcome-Schildern auf uns und alle jubeln. Es glitzert verdächtig in vielen Augen.

Alle kennen sich von Fotos oder vom Skypen.
Es dauert aber etwas, bis jeder seinen Partner oder seine Partnerin gefunden hat.
Die Begrüßung ist herrlich herzlich.
Man umarmt sich.
Wir müssen nur noch unser Gepäck abholen und dann geht es „nach Hause“ – ein sehr langer aufregender Tag neigt sich dem Ende zu!

2 Kommentare

  1. DANKE AN FRAU KLÄSENER & HERRN BORCHERT FÜR DIE TOLLE PLANUNG ????

    Wir wünschen weiterhin ganz viel Spaß & tolle Erlebnisse

    Ch.& M.Nolte

  2. Ich wünsche euch einen wunderschönen Aufenthalt mit unvergesslichen Erinnerungen.
    Frau Kläsener und Herr Borchert, vielen Dank für diese super Idee mit dem Blog.

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